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SAP SuccessFactors Employee Central Payroll in der Personalkostenplanung mit PeoplePLAN

Immer mehr Unternehmen setzen auf SAP SuccessFactors, um HR-Prozesse zu modernisieren und weltweit zu harmonisieren. Ein zentrales Element dieser HR-Landschaft ist die Payroll. Denn erst die Abrechnung liefert das vollständige Bild der tatsächlichen Personalkosten, inklusive aller Vergütungsbestandteile, Zuschläge und Arbeitgeberanteile. Mit SAP SuccessFactors Employee Central Payroll (ECP) verfügt SAP über eine leistungsfähige Cloud-Lösung, die diese Informationen zuverlässig, standardisiert und global verfügbar macht.

SAP SuccessFactors Employee Central Payroll liefert die Grundlage für eine transparente Personalkostenplanung

Während viele Unternehmen SuccessFactors zunächst als Plattform für Stammdaten und organisatorische Strukturen einführen, zeigt sich schnell, dass gerade die Payroll-Daten eine strategische Bedeutung für die Personalkostenplanung besitzen. Sie liefern nicht nur die Basis für Reportings und Forecasts, sondern ermöglichen auch eine Planung, die näher an der Realität liegt als jede Schätzung. Genau hier setzt PeoplePLAN an: Die Plattform verbindet Payroll-Informationen aus ECP mit einer flexiblen, intuitiven Planungsumgebung und schafft damit einen ganzheitlichen Blick auf Headcount, FTE und Kosten.

Warum Payroll-Daten für die Planung unverzichtbar sind

Mit Employee Central stehen relevante Stammdaten wie Job, Stelle, Kostenstelle oder Arbeitszeitmodell zur Verfügung. Doch erst ECP ergänzt dieses Bild um die monetären Informationen, die für eine verlässliche Personalkostenplanung nötig sind. Die tatsächlichen Abrechnungsresultate bilden die Grundlage für ein realistisches Kostenmodell. Sie spiegeln tarifliche Strukturen, individuelle Vergütungsbestandteile, variable Zahlungen oder auch komplexe Zeitmodelle wider.

Dieser Realitätsbezug verändert die Qualität der Planung erheblich. Statt mit Pauschalen und Durchschnittswerten zu arbeiten, kann die Planung auf den echten Gehalts- und Lohnarten basieren. Das bedeutet, dass beispielsweise die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, regionale Unterschiede, tarifliche Stufenmodelle oder Zulagen automatisch im Modell berücksichtigt sind. Die Prognosegüte steigt, weil das Abbild der Mitarbeitenden im Planungsmodell präzise dem entspricht, was auch in der Abrechnung relevant ist.

Gerade international tätige Unternehmen profitieren von diesem Ansatz. ECP bringt globale Konsistenz in die Abrechnung, während PeoplePLAN die Möglichkeit bietet, die Daten länderübergreifend einheitlich auszuwerten und zu planen. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Sprache zwischen HR, Payroll und Controlling – unabhängig davon, wie viele Märkte oder Tariflogiken berücksichtigt werden müssen.

Wie PeoplePLAN Payroll-Daten in eine planbare Struktur überführt

PeoplePLAN wurde genau dafür entwickelt, die fachliche Logik der Personalarbeit und die finanziellen Planungsanforderungen zusammenzubringen. Während ECP zuverlässig liefert, welche Vergütungsbestandteile im Ist anfallen, übersetzt PeoplePLAN diese Strukturen in ein Modell, das sich für Planung, Prognose und Szenarien eignet.

Die Plattform übernimmt relevante Payroll-Daten und wandelt sie in nachvollziehbare Kostenmodelle um. Dabei wird nicht einfach eine Zahl übernommen, sondern die fachliche Bedeutung der Payroll-Komponenten berücksichtigt. Ein monatliches Grundgehalt wird anders verarbeitet als eine einmalige Sonderzahlung; variable Vergütungsbestandteile fließen in entsprechende Planungslogiken ein, während Sozialkosten automatisch auf Basis der Ist-Werte abgeleitet oder projektiert werden können.

Auf dieser Grundlage können Unternehmen anschließend ihre Szenarien führen: Gehaltsrunden, marktbedingte Anpassungen, strukturelle Veränderungen oder Einstellungs- und Fluktuationsprognosen. Entscheidend ist, dass die Planung stets auf Ist-Daten aufbaut, statt von Schätzungen oder Excel-basierten Hilfskonstruktionen abzuhängen. Planungsverantwortliche sehen sofort, wie sich Organisationseinheiten, Arbeitszeitmodelle oder Funktionsgruppen finanziell entwickeln würden – und das auf Basis der gleichen Vergütungslogiken, die in der Abrechnung gelten.

Beispiel für eine Integration mit SAP SuccessFactors und Personalkostenplanung

Mehr Transparenz und Qualität in HR- und Finance-Prozessen

Die Verbindung von Employee Central Payroll und PeoplePLAN schafft nicht nur eine bessere Planungsqualität, sondern auch eine neue Form der Transparenz. Payroll-Daten ermöglichen Einblicke in die tatsächlichen Kostenstrukturen: Welche Lohnarten treiben die Kosten? Welche Unterschiede ergeben sich zwischen Regionen oder Standorten? In welchen Bereichen ist die Abweichung zwischen geplantem und tatsächlichem Aufwand besonders groß?

Gleichzeitig fördert dieser Ansatz eine engere Zusammenarbeit zwischen HR, Payroll und Controlling. Weil alle auf derselben Datenbasis arbeiten, entfallen Diskussionen über Quellen, Versionen oder Interpretationen. Die Planung wird zu einem gemeinsamen Prozess, der sowohl operative Realität als auch strategische Zielsetzungen verbindet.

Für Unternehmen, die regelmäßig Forecasts oder unterjährige Planungsrunden durchführen, entsteht ein besonderer Vorteil: Durch die regelmäßige Einbindung aktueller Payroll-Daten kann PeoplePLAN die Planung automatisch aktualisieren. Veränderungen im Personalbestand, tarifliche Entwicklungen oder Verschiebungen bei Arbeitszeitmodellen fließen ohne zusätzlichen manuellen Aufwand ein.

Ein Praxisbeispiel: Von Payroll-Istwerten zu realistischen Szenarien

Viele PeoplePLAN-Kunden beginnen mit einem traditionellen Setup, in dem Personalkosten auf Basis durchschnittlicher Gehaltsbänder geplant werden. Sobald ECP als Datenquelle eingebunden wird, verändert sich das Bild deutlich. Die Planung startet mit echten Abrechnungswerten, und bereits die erste Analyse zeigt, wie stark die tatsächlichen Kostenstrukturen von angenommenen Durchschnittswerten abweichen können.

In der Praxis führt das zu deutlich realistischeren Szenarien. Ein Beispiel ist die Planung einer Tarifrunde. In vielen Unternehmen wird dafür mit pauschalen Prozentwerten gearbeitet. In PeoplePLAN lässt sich hingegen auf Basis der Payroll-Daten simulieren, wie sich eine prozentuale Erhöhung tatsächlich auf verschiedene Mitarbeitergruppen auswirkt – etwa abhängig von Tarifstufen, Zulagen oder Arbeitszeitmodellen. Diese Differenzierung sorgt dafür, dass Entscheidungen auf einer deutlich fundierteren Grundlage getroffen werden können.

Auch strukturelle Veränderungen, wie der Aufbau neuer Teams oder die Verlagerung von Rollen zwischen Ländern, lassen sich wesentlich feinfühliger darstellen. Payroll-Daten liefern nicht nur die monetäre Ausgangsbasis, sondern helfen auch dabei abzuschätzen, welche Kostenartengruppen besonders betroffen sind oder wie sich sozialversicherungsrechtliche Unterschiede auf die Gesamtplanung auswirken.

Fazit

SAP SuccessFactors Employee Central Payroll ist eine zentrale Säule einer modernen HR-Landschaft – nicht nur operativ, sondern auch strategisch. Durch die Verknüpfung mit PeoplePLAN entsteht eine Planungsumgebung, die so nah an der Realität ist wie kaum eine andere Lösung.

Die Kombination aus verlässlichen Payroll-Istwerten und einer flexiblen, intuitiven Planungsplattform ermöglicht Unternehmen eine Personalkostenplanung, die genauer, transparenter und agiler ist.

Wer heute fundierte Entscheidungen treffen möchte, kommt an einer integrierten Nutzung der Payroll-Daten nicht vorbei. Mit Employee Central Payroll als Datenbasis und PeoplePLAN als Planungswerkzeug wird die Personalkostenplanung zu einem echten Steuerungsinstrument – und nicht nur zu einer jährlichen Pflichtübung.

Jetzt informieren und eine Live-Demo anfordern – erleben Sie, wie einfach die Personalkostenplanung gmit Payroll-Istwerten sein kann.

Weitere Informationen zu SAP SuccessFactors Payroll:

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